UNSERE BÄRENFAMILIE

hier schreibt die Bärenmutter Greta lustige und auch manchmal nicht so lustige Geschichten über ihre Familie.


1. August 2007:

 Ich bin Greta, die Bärenmutter. Ihr erkennt mich am orangen T-Shirt, das ist nämlich meine Lieblingsfarbe.

Neben meinem berühmten Sohn, dem Knuddel-Ralphi, der in ganz Deutschland unterwegs ist und Kinder tröstet, habe ich noch 2  kleine Kinder, Nicoletta und den kleinen Wurschtl, auch die sind schon fleißig am lernen um einmal so viel zu können wie ihr großer Bruder.

Papa Bruno ist viel unterwegs, er geht viel zum Jagen damit wir alle satt werden und hat darum meistens sein jagdgrünes T-Shirt an. Heute ist er sehr müde, ihr seht schon wie er rumlümmelt, hat mal wieder zu viel gefressen, das hat er von seinem Paten Erich geerbt, der frißt auch immer zuviel und auch bei ihm wird wie bei unserem Papa Bruno der Bauch immer dicker.

Aber sonst geht es uns verdammt gut und wir freuen uns, kranken und hilfsbedürftigen Kindern in Krankenhäusern, Rettungswägen und Kinderheimen noch viel Freude und Trost bescheren zu dürfen.


15. August 2007:



In diesen Jahr waren wir "ON TOUR" in ganz Bayern mit unserem neuen Beetle Cabrio unterwegs. Wir mussten uns sogar einen Anhänger mieten, denn wir haben von der Firma VICVANA in Lauf 50.000 Jumbo-Aquarell-Buntstifte geschenkt bekommen, die haben wir an viele Krankenhäuser in Bayern verteilt. Auch unsere Kinder malen damit gerne. Wenn das Bild fertig ist, kann man es mit Wasser vermalen und es entstehen Super-Gemälde. Unser großer Sohn "Knuddel-Ralphi" hat auch schon einen Preis gewonnen und kann sich jetzt "BEGABTESTER TRÖSTERTEDDY DEUTSCHLANDS" nennen, das ist toll. Hat uns aber sehr verwundert, denn er ist ja sonst ein richtiger Tolpatsch, aber da scheinen, ausser dem "trösten", weitere Begabungen unseres Sohnes zu liegen.

Für diese großzügige Spende bedanken wir uns sehr herzlich bei der Firma VICVANA.

Kommen wir dann sehr gestreßt von der Reise zurück, dann tröstet uns unsere Büro-Bären-Mutter Ute......und alles ist wieder gut. Bis zum nächsten Mal, Eure Greta.



01. September 2007:

Heute waren wir zu einem Familien-Treffen in Plüschhausen. Waren überrascht wie viele unserer Verwandten da waren, sogar aus der Oberpfalz sind sie angereist, wie immer Onkel Stehpan mit Seppl-Hut. Cousin Benny, der ja stärker und größer als unser Knuddel-Ralphi ist, hat ihm zu einem Boxkampf angestiftet. Zuerst hat unser Ralphi, er ist ja der wesentlich jüngere, sich etwas geziert, jedoch dann hat er den Spass mitgemacht und hat es geschafft ihn zu besiegen, somit ist er nun auch der "stärkere Trösterteddy" was sind wir stolz auf ihn, die Verwandten haben ihn alle gelobt, das hat ihn gut getan.




14. September 2007:

Heute kam unser Knuddel-Ralphi ganz traurig nach Hause und hat geweint. Er war im Sana-Klinikum in Hof und hat mit den Clowns Charly und Kathinka Trost gespendet. Er durfte mit den Clowns von Zimmer zu Zimmer gehen und sich dann bei den kranken Kindern in den Arm kuscheln, das kann er gut unser Knuddel-Ralphi.

Am Bahnhof hat er dann in der Zeitung gelesen, daß sein Mitbewerber, der Trösterbär "Benny" eine Spendenaktion in Hof machen möchte. Unser Knuddel-Ralphi hat dann gleich die Presse angerufen und gefragt was dass solle, denn es haben schon sehr viele liebe Leute im Landkreis Hof an den Verein Kinderhilfe e.V. gespendet, sodaß die Kliniken in Naila und Münchberg im Moment keine Trösterbären mehr brauchen und auch für das Sana-Klinikum ist für ein weiteres Jahr vorgesorgt mit Clownauftritten und Trösterteddys.

Unser Knuddel-Ralphi hat sich dann natürlich gefragt, wo denn dann die Trösterbären hingehen sollen, wenn weiterhin keine in Hof gebraucht werden. Er ging gleich zur Presse, diese konnten ihm das auch nicht beantworten. Sie haben gesehen wie traurig er ist und haben ihn als Trost eine Bären-Kamera geschenkt, damit kann er in Zukunft viele Bilder von kleinen Patienten machen.

So kam er mit seinen Fragen und Zweifeln zu mir, doch ich konnte ihn auch nicht helfen, er grübelt weiter. Ich werde das heute abend mit Papa Bruno besprechen und nach einer Lösung suchen. Mir bricht es fast das Herz wenn ich unseren Knuddel-Ralphi so traurig sehe, aber draußen scheint die Sonne und er liegt bereits im Liegestuhl mit seiner neuen Kamera und fotografiert seine Geschwister, ich höre sie schon alle lachen, also kanns gar nicht so schlimm gewesen sein.



28.Oktober 2008:

Mittwoch nachmittag muss meine Familie auf mich verzichten, da bin ich voll und ganz für den Teddy-Nachwuchs am Tennisplatz zuständig. Es gibt viele talentierte Teddys unter den süssen Kleinen und das erfreut mich sehr, denn ich merke, meine Arbeit ist nicht umsonst.